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So ist die Corona-Situation in anderen Rennsport-Ländern

Galopprennen ohne Zuschauer oder Absagen

17. März 2020

Die Ausbreitung des Corona-Virus hat erhebliche Auswirkungen auf alle Bereiche des Lebens. Auch der Galopprennsport auf der ganzen Welt ist betroffen. Entweder wurden Pferderennen für die nächsten Wochen abgesagt oder sie werden unter Ausschluss der Öffentlichkeit abgehalten.

Das Präsidium von Deutscher Galopp entschied am Montag, dass bis 18. April 2020 in Deutschland keine Galopprennen ausgetragen werden. Wir wollen hier die Situation in anderen Ländern beleuchten.

Ebenfalls am Montag gaben France Galop und LeTROT, die beiden Rennveranstalter in Frankreich, bekannt, dass bis zum 15. April weder Galopp- noch Trabrennen in unserem Nachbarland stattfinden werden. Davon betroffen sind auch Trials für klassische Rennen und Vorbereitungsrennen für die Grand Steeple-Chase de Paris.

„Unsere absolute Priorität ist die Gesundheit aller Akteure und die Einhaltung der staatlichen Maßnahmen. Mit der Absage aller Rennen wollen wir in allererster Linie alle vor der aktuellen Pandemie schützen“, erklärten die beiden Präsidenten Jean-Pierre Barjon (LeTROT) und Edouard de Rothschild (France Galop).

Auch Belgien und Italien, das in Europa am stärksten vom Coronavirus betroffene Land, führen ebensowenig Rennen durch wie die Insel Jersey, wo man den traditionellen Saison-Aufgalopp am Ostermontag cancelte.

In England hat man vergleichsweise spät auf die Corona-Situation reagiert. Hier wurde in der vergangenen Woche noch das Cheltenham Festival, das große Hindernis-Meeting, mit mehr als 60.000 Besuchern an jedem der vier Veranstaltungstage ohne Einschränkungen durchgeführt. Am Dienstagmittag kam schließlich die Nachricht, dass man auch auf der Insel alle Galopprennen ab Mittwoch, 18.3. bis Ende April abgesagt hat, darunter auch die Grand National Chase.

Auch in den USA wird eines der wichtigsten Rennen 2020 in Mitleidenschaft gezogen – das Kentucky Derby wird wohl nicht Anfang Mai ausgetragen, sondern voraussichtlich auf September verlegt. Die ein oder andere Rennbahn wurde geschlossen, ansonsten finden die Rennen ohne Zuschauer statt.

In Hong Kong und Japan gibt es Rennen in gewohnter Form schon seit mehreren Wochen ohne Publikum. Das wird auch beim Hong Kong Derby am Sonntag der Fall sein. Allerdings dürfen einheimische Jockeys derzeit nicht in anderen Ländern reiten.

Der Dubai World Cup-Tag, mit 35 Millionen Dollar an Preisgeldern der Tag mit den höchsten Preisgeldern auf dem Globus am 28. März in Meydan/Dubai, wurde inzwischen abgesagt. In Südafrika und Australien geht das Programm weiter – allerdings ohne Zuschauer.

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Deutscher Galopp

Die neue Marke Deutscher Galopp (ehemals GERMAN RACING) bildet die große Dachmarke, unter der spannende Pferderennen und stimmungsvolle Veranstaltungen auf den deutschen Rennbahnen stattfinden. Gleichzeitig fungiert die Marke als Oberbegriff für den Galopprennsport in Deutschland.

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