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Murzabayev und Woodburn top - Ladykiller im Alleingang

Die Champions gleich auf Siegkurs

Dortmund 27. Januar 2020

Das war die erwartete Demonstration: Der vierjährige Ladykiller hat am Montag auf der Galopprennbahn Dortmund-Wambel sein Galoppiervermögen ausgespielt und dem amtierenden Jockey-Champion Bauyrzhan Murzabayev gleich im ersten Ritt des Jahres den ersten Sieg beschert.

Der Präsident des Dortmunder Rennvereins, Andreas Tiedtke, zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf des ersten Flutlichtrenntages in Wambel seit rund eineinhalb Jahren. „Es ist schon eine besondere Atmosphäre, aber der nächste Renntag findet wieder zu publikums- und familienfreundlicheren Zeiten statt“, so Tiedtke. Denn bereits am kommenden Sonntag geht es in Dortmund weiter – wieder mit sechs Rennen, der erste Start ist aber bereits um 11:25 Uhr.

Die nächste Station liegt am Mittelmeer

Der Hengst Ladykiller aus dem Rennstall Gestüt Hachtsee hat im Vorjahr bereits ein Gruppe-Rennen gewonnen und stand nach Rechnung mindestens drei Klassen über seinen fünf Gegnern im Preis von Rese-Video.de über 2.500m. Und Ladykiller ließ unter Murzabayev nichts anbrennen, siegte hochüberlegen mit 29 Längen Vorsprung vor Free Lady, die weitere 20 Längen vor Oriental Khan blieb. Eine Pferdelänge entspricht ca. 2,40m.

Trainer Andreas Wöhler war dementsprechend zufrieden mit der Vorstellung seines Schützlings: „Das sah gut aus, jetzt werden wir nach Cagnes mit ihm gehen.“ Ziel in der französischen Riviera-Stadt ist am 22. Februar ein Listenrennen. Ladykiller trug bei seinem Sieg das volle Vertrauen der Wetter – auf Sieg und Platz gab es nur den Einsatz zurück. Die Dreierwette in der Reihenfolge Ladykiller, Free Lady und Oriental Khan bezahlte aber immerhin 27,0:1.

Auch der Amateur-Champion punktet

Auch der amtierende Amateurchampion und frühere Profirenneiter Kevin Woodburn gestaltete seinen ersten Ritt im noch jungen Jahr siegreich: Auf dem von Sarah Weis vorbereiten siebenjährigen Wikileaks (Siegquote 3,7:1) holte sich der 62-Jährige, der als Jockey zweimal das Deutsche Derby gewann, den Preis der Sport-Welt, ein Amateurrennen über 2.500m.  Per Flixbus hatte sich der Altmeister auf den Weg nach Dortmund gemacht.

Mit viel Speed sicherte sich der von Sascha Smrzcek trainierte Dolokhov (6,7:1) den Ausgleich III-Sprint über 1.200m. Im Sattel des Sechsjährigen saß „Enki“ Ganbat. Trainer Christian von Recke hat weiter „Frühform“: Mit dem sechsjährigen Showdance Kid (8,3:1), geritten von Liubov Grigorieva, gewann er bereits sein drittes Rennen in diesem Jahr – dieses Mal einen Ausgleich IV über 1.700m. Die Viererwette in der Reihenfolge Showdance Kid vor Bobby’s Charm, Elikapeka und Maared bezahlte 6.395,3:1.

Junge Reiter auf der Erfolgsspur

Ihren ersten Sieg überhaupt sicherte sich die 17-jährige Reiterin Amina Mathony auf der fünfjährigen Stute High Seas (4,9:1) im Ausgleich IV über 1.950m. Trainerin der Stute im Besitz der Familie Mathony ist Regine Weißmeier. Und zum Abschluss des Abends punktete der erst 16-jährige Amateur Leon Wolff auf der fünfjährigen Stute Sunbright (12,9:1) aus dem Stall von Frank Fuhrmann im Ausgleich IV über 1.200m.



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