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Top-Auszeichnung für Waldgeist in London

Große Ehre für deutsches Ausnahmepferd

London/England 22. Januar 2020

Große Ehre für den deutschen Galopprennsport: Waldgeist, für die Gestüte Ammerland und Newsells Park imponierender Sieger im Qatar Prix de l‘ Arc de Triomphe 2019 in ParisLongchamp, wurde am Mittwochnachmittag im Landmark Hotel in London als eines der drei besten Rennpferde der Welt des vergangenen Jahres (Longines‘ Best Racehorse 2019) ausgezeichnet.

Gemeinsam mit Crystal Ocean (u.a. Sieger in den Prince of Wales’s Stakes in Royal Ascot) und Enable (hinter Waldgeist Zweite im Arc und Siegerin in den King George VI and Queen Elizabeth Stakes in Ascot) holte sich der von Andre Fabre in Chantilly trainierte Galileo-Sohn aus der Zucht der Waldlerche Partnership mit einem Rating von 128 diesen renommierten Titel.

Dass der Arc einmal mehr auch als bestes Rennen des Jahres (Longines World’s Best Horse Race) ausgezeichnet wurde, unterstreicht die Bedeutung von Waldgeists Triumph. Der Superhengst beendete andschließend seine Rennlaufbahn und wirkt inzwischen als Deckhengst im Ballylinch Stud in Irland.

Deutscher ehrt deutsche Besitzer

Dass mit Winfried Engelbrecht-Bresges der deutsche Chairman des Hong Kong Jockey Clubs und Vizepräsident der International Federation of Horseracing Authorities die Ehrung für Waldgeists Team vornahm, war natürlich eine mehr als gelungene Sache, zumal „EB“ mit Dietrich von Boetticher und Dr. Andreas Jacobs, den Besitzern von Waldgeist, eng befreundet ist.

„Waldgeist ist wie französischer Wein, er wurde mit zunehmendem Alter immer besser“, erklärte Engelbrecht-Bresges in seiner Laudatio. „Er vereinigt die beste irische und deutsche Zucht und hat in vier Rennzeiten in sechs Ländern seinen großartigen Rennrekord geschafft. Schon als Zwei-, Drei- und Vierjähriger war er ein Top-Klasse-Pferd, doch 2019 hat er noch einen weiteren Sprung hingelegt und das prestigeträchtigste Rennen Europas gewonnen. Waldgeist ist das beste Beispiel eines modernen Pferde-Weltreisenden.“

Der Traum ging in Erfüllung

Dr. Andreas Jacobs erinnerte bei der Ehrung auch an Vater: „Er hatte im Jahr 2000 die Großmutter als Fohlen gekauft. Es ist ein fantastisches Gefühl für einen Züchter, den Arc zu gewinnen. Davon hatte ich schon als Junge von fünf oder sechs Jahren geträumt.“

Dietrich von Boetticher erklärte: „Das war der beste und aufregendste Arc, den ich je gesehen habe. Waldgeist hatte es zwei Jahre vorher versucht, es hatte nicht geklappt. Dasselbe wiederholte sich im darauffolgenden Jahr. Und nun war er so überlegen, er ist auf den letzten hundert Metern regelrecht explodiert und hat einen unglaublichen Speed gezeigt.“

Fabre liebt Bayern

Meistertrainer Andre Fabre, der seinen achten Arc-Sieg feierte, scherzte bei der Auszeichnung: „Ich hatte vor allem sehr gute Pferde aus Bayern, Hurricane Run (Anm. d. Red.: gewann den Arc für das bayerische Gestüt Ammerland von Dietrich von Boetticher im Jahr 2005) und Waldgeist.“

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