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Nur kein klarer Sieg der Favoriten

Der große Tag der Formpferde in Dortmund

Dortmund 19. Januar 2020

Das war ein guter Tag für die Formpferde auf der Galopprennbahn in Dortmund-Wambel: In fünf der sechs Rennen blieb die Siegquote im niedrigen einstelligen Bereich, auch wenn es keinen Favoriten-Sieg im engeren Sinn gab.

Trotz eines kräftigen Hagelschauers kurz vor Beginn der Veranstaltung zeigte sich der Präsident des Dortmunder Rennvereins, Andreas Tiedtke, mit Besuch und Ablauf zufrieden: „Es war zwar kalt, aber doch zum Glück trocken, und wir haben einige gute Sieger gesehen.“ Allen voran den neunjährigen St. Stephens Green, trainiert von Christian von der Recke. Der 5,3-Mitfavorit gewann den Ausgleich III über 2.500m hochüberlegen mit 13 Längen Vorsprung auf Kanonier. Die klare Favoritin Lady Maxi wurde nur Vierte.

Im Sattel von St. Stephens Green saß Lilli-Marie Engels, die 2018 Amateur-Chamionesse und Weltmeisterin der Amateurvereinigung Fegentri wurde. Im vergangenen Sommer hat sie ihre Ausbildung zur Berufsrennreiterin bei Dominik Moser in Hannover-Langenhagen begonnen. Engels ritt auch den Favoriten Mod im abschließenden Verkaufsrennen über 2.500m, doch der Schützling von Besitzertrainer Lucien van der Meulen wurde als heißer Favorit nur Dritter. Es siegte der fünfjährige Kenny (2,6:1), vorbereitet von Marian Falk Weißmeier, geritten von Lukas Delozier.

Den RaceBets Peis der Dreijährigen über 1.800m holte sich Karakorum (4,0:1) mit Michael Cadeddu für Trainer Mario Hofer aus Krefeld. Im Rennen mit der Viererwette, einem Ausgleich IV über 1.700m, punktete erneut der sechsjährige Saga Altais (5,2:1) von Besitzertrainierin Christine Paraknewitz-Kalla. Wie schon vor zwei Wochen in Dortmund steuerte die Russin Liubov Grigorieva den Sieger. Tommaso Scardino ritt für Marco Klein die sechsjährige Stute Thunder Light (6,6:1) im Ausgleich IV über 1.950m zum Erfolg.

Für die Überraschung des Tages sorgte im Ausgleich IV-Sprint über 1.200m der sechsjährige Zebspear, trainiert von Sven Schleppi und geritten von André Best. Die Sieguote betrug 23,1:1. Der Gewinner steht im Besitz des Stalles SchlLau. „Ich freue mich sehr für die Besitzer, die sehr viel Geduld mit dem Pferd hatten“, so der Trainer. „Jetzt wurde man durch den Erfolg belohnt.“


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