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Top-Preise für deutsche Erfolgslinien bei Tattersalls

Newmarket/England 30. November 2019

Am dritten Tag der Tattersalls December Sales Foals kamen deutsche Erfolgslinien besonders gut zur Geltung. Woodford Thoroughbreds im Besitz des Amerikaners John Sykes hatte bei 400.000 Guineas das letzte Gebot für eine Sea The Stars-Tochter der Adlerflug-Stute Amazone, was sich als der dritthöchste Zuschlagspreis des Tages erweisen sollte.

Amazone stellte mit ihren ersten beiden Produkten bereits zwei Stakes-Performer und interessiert als Tochter der Schlenderhaner Diana-Siegerin Amarette, die auch für die Gruppesiegerin Amazona und die von Sea The Stars Halbbruder Galileo stammende Assisi als Mutter des zweijährigen Gruppe I-Siegers Alson und des klassischen Siegers Ancient Spirit verantwortlich zeichnet. Die Absetzerstute führt zudem die rechten Schwestern Allegretta und Alya 3x4 in ihrem Pedigree.

Woodford Thoroughbreds sicherte sich u.a. auch für 170.000 Guineas einen Kodiac-Hengst als zweites Produkt der Listenplatzierten Dubawi-Stute La Patria, ihrerseits eine Tochter der Gruppe III-Siegerin und Stakes-Mutter Evil Empire aus der Linie der Alycidon-Stute Egina.  Bei 340.000 Guineas fiel der Hammer zugunsten von Baroda Stud für einen von Gestüt Etzean offerierten Kingman-Sohn der Championstute und zweifachen Gruppesiegerin Monami, einer Sholokhov-Halbschwester der Oaks d'Italia-Gewinnerin und mehrfachen Stakes-Mutter Meridiana aus der Linie der Klassestute Meerdünung aus der ehemaligen DDR.

300.000 Guineas kostete Madison Bloodstock eine Dubawi-Tochter der Ittlinger Gruppe III-Siegerin Daytona Bay. Die Motivator-Stute Daytona Bay ist eine Tochter der in Frankreich und Deutschland als Listensiegerin bewährten Lando-Stute Daytona als rechte Schwester des Gruppe I-Siegers Donaldson und vor allem auch Mutter der in Frankreich als Gruppesiegerin profilierten Soldier Hollow-Tochter Dallas Affair.

Stauffenberg Bloodstock Services erhielt bei 130.000 Guineas den Zuschlag für einen rechten Bruder der bis 2019 als dreifache Gruppesiegerin bewährten Zoffany-Stute Who's Steph aus der Linie der zweijährigen Gruppe I-Siegerin und Championstute Hippodamia. Philipp von Stauffenberg zählte auch zu den Unterbietern des bei 600.000 Guineas zugeschlagenen Frankel-Hengstes aus der klassischen und zweifachen Gruppe I-Siegerin Simple Verse als Höchstpreis des Tages. Nicht unerwähnt bleiben sollte zudem, dass die BBA Ireland bei 130.000 Guineas das letzte Gebot für einen No Nay Never-Hengst aus der unmittelbaren Verwandtschaft der in Deutschland als doppelte klassische Siegerin bewährten Klassestute Que Belle.


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