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Statistik 2019

Zunahme der Wetteinsätze um 5,1 Prozent

6. Januar 2020

Die Entwicklung der Wetteinsätze auf den 31 aktiven Rennplätzen in Deutschland ist eine der positiven Aspekte im deutschen Galopprennsport des Jahres 2019. Obwohl die Anzahl der Rennen von 1.172 auf 1.144 leicht zurück ging, konnte der Umsatz von 25.405.249 Euro auf 26.700.484 Euro um 5,1 Prozent gesteigert werden.

Zurückzuführen sind diese Zahlen in erster Linie auf die erhöhten Wetteinsätze bei den Sieg- und Platzwetten. Der deutsche Rennsport hatte sich zu Beginn der Saison 2019 dazu entschlossen die von den Rennvereinen einbehaltenen Abzüge dem internationalen Niveau anzupassen. Dadurch wurden wesentlich mehr Wetten in den deutschen Toto transferiert als in all den Jahren zuvor. Somit konnte der Umsatz pro Rennen von 21.677 Euro auf 23.340 Euro signifikant gesteigert werden. Eine erstaunliche Entwicklung zumal sich die Starter pro Rennen lediglich von 8,79 Starter auf 8,82 Starter leicht verbesserte.


Rennpreise fast identisch

Die Rennpreise von 13.280.237 Euro (in 2018) im Vergleich zu 13.172.265 Euro blieben nahezu identisch, wobei der Rennpreis pro Rennen von 11.331 Euro auf 11.514 Euro eine leichte Steigerung zeigt. Ein Rückgang musste erneut bei der Anzahl der Pferde im Training hingenommen werden, die von 2.425 auf 2.351 sank. Schwerwiegend zeigt sich die Entwicklung bei den Zuchtstuten, die sich um 100 von 1.450 auf 1.350 verringerte, was auch die Anzahl der Fohlengeburten von 876 auf 724 sinken ließ. Im Gegensatz dazu steht die Steigerung bei den Deckhengsten von 45 auf 47.


Weniger Auslandsstarts

Die Zahl der Starts von deutschen Pferden im Ausland konnte mit 2.733 (2018: 2869) zwar verringert werden, liegt aber nach wie vor auf sehr hohem Niveau. Die Nachwuchsförderung im Galopprennsport muss sich verstärkt auf die Reiter konzentrieren. Die Zahl der Berufsrennreiter ging von 71 auf 62 zurück, jene bei den Amateuren von 71 auf 63.

Identische Zahl der aktiven Züchter

500 Züchter gab es sowohl 2018 als auch 2019. Bei den Besitzern musste ein Rückgang von 1.033 auf 978 hingenommen werden. Die Anzahl der Berufstrainer blieb fast identisch (104 zu 103), bei den Besitzertrainern sank die Zahl von 193 auf 184.

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