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Murzabayev, Pecheur und Delozier dominieren in Dortmund

Die junge Generation im Sattel punktet

Dortmund 15. Dezember 2019

Der Generationswechsel unter den in Deutschland tätigen Jockeys ist auch am dritten Sandbahn-Renntag der neuen Wintersaison auf der Galopprennbahn Dortmund-Wambel deutlich geworden: Gleich vier der sieben Rennen des Tages wurden von den jungen Reitern gewonnen, die in diesem Jahr das Geschehen entscheidend geprägt haben: Bauyrzhan Murzabayev, Maxim Pecheur und Lukas Delozier.

Der Führende in der Reiter-Rangliste, der Kasache Murzabayev, setzte sich gleich zum Auftakt, im Ausgleich IV-Sprint über 1.200m, mit dem fünfjährigen Decadent Times von Besitzertrainerin Petra Blumenauer durch. Die Siegquote betrug 7,3:1. Und mit dem sechsjährigen Nic Mountain (2,0:1), von Michael Figge in München vorbereitet, gewann der 27-Jährige auch noch das letzte Rennen des Tages, ein gut besetztes Altersgewichtsrennen über 1.800m.

Murzabayev, bereits dreifacher Champion-Jockey in Tschechien, wird diesen Titel erstmals auch in Deutschland erringen und am letzten Renntag des Jahres, am 29. Dezember in Dortmund geehrt werden – neben den anderen Champions des deutschen Galoppsports.

Pecheur mit „Kistenritt“

Im zweiten Rennen steuerte der Franzose Lukas Delozier den in den Niederlanden von Besitzertrainer Bart Hermans trainierten dreijährigen Petit Norman (2,4:1) im Ausgleich IV über 2.500m zum hochüberlegenen Sieg.

Deutlich mehr arbeiten musste der in Pforzheim geborene Maxim Pecheur im Ausgleich IV über 1.950 auf dem vierjährigen 22,2-1-Außenseiter Napston aus dem Dresdner Stall von Stefan Richter. Am Ende gewann er mit einer halben Länge vor Thunder Light. Für Pecheur war es ein sogenannter Kistenritt, das heißt, er sprang kurzfristig für den Kollegen Martin Seidl ein.

Belgischer Sieg in der Viererwette

Im sportlich wertvollsten Rennen des Tages, einem Ausgleich III über 1.200m, setzte sich allerdings der Italiener Nicol Polli auf dem von Christel Lenaers in Belgien trainierten vierjährigen Sea Ess Seas (5,4:1) durch. Er gewann mit einer dreiviertel Länge vor dem Favoriten Charlie’s Dreamer. Dahinter belegten Magic Quercus und Porcupine Creek die Plätze in der populären Viererwette, die 699,8:1 bezahlte.

Ebenfalls in die Siegerlisten eintragen konnte sich Enki Ganbat auf der dreijährigen Stute Waldana (8,3:1) über 1.700m – es war der zweite Tagessieg für Stefan Richter. Und Jozef Bojko steuerte den vierjährigen Schirkan (5,6:1) aus dem Quartier von Marco Klein zum Sieg im zweiten Ausgleich IV über 1.950m.


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