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„Mit ehemaligem DDR-Vermögen bedeutende Kulturdenkmale im Freistaat Sachsen nachfolgenden Generationen zugänglich machen“

300.000 Euro für die Galopprennbahn Dresden-Seidnitz

Dresden 6. Mai 2019

Der Amtschef für Kommunales, Bau- und Wohnungswesen im Sächsischen Staatsministerium des Innern, Thomas Rechentin, hat heute dem Dresdener Rennverein 1890 e.V. einen Fördermittelbescheid in Höhe von 300.000 Euro aus Mitteln des für gemeinnützige Zwecke zur Verfügung stehenden Vermö-gens der Parteien und Massenorganisationen der ehemaligen DDR (PMO-Vermögen) übergeben. Diese fließen in die Teilsanierung des Hauses C der Stallanlage auf der Galopprennbahn Dresden-Seidnitz. Mit etwa 43 Hektar ist dieses parkähnliche Areal die größte Sportanlage der Landeshauptstadt Dresden.

„Die Galopprennbahn ist aber nicht nur allein wegen ihrer Größe bedeutend für die Landeshauptstadt. Sie ist geschichtsträchtig und damals wie heute ein beliebter Treffpunkt für Pferderennsportler und ihre Fans, für Wettbegeisterte und Pferdefreunde. Es ist deshalb gut, dass wir mit PMO-Vermögen bauge-schichtlich und kulturhistorisch bedeutende Denkmale im Freistaat Sachsen sanieren, sie in neuem Glanze erstrahlen lassen und nachfolgenden Genera-tionen zugänglich machen können“, sagte Amtschef Thomas Rechentin.
Nach umfangreicher Sanierung soll das Haus C der Stallanlage als „Haus des Galopprennsports“ dienen. Hierfür sollen im Erd- und im Obergeschoss eine Dauerausstellung zum Thema Pferdesport in Dresden sowie Räume für eine jeweils wechselnde Ausstellung geschaffen werden. Außerdem soll das Archiv des Rennvereins in den Räumlichkeiten untergebracht werden.
Im Rahmen der fünften Tranche aus dem Vermögen der Parteien und Mas-senorganisationen der ehemaligen DDR (PMO-Vermögen) haben die ost-deutschen Länder und Berlin einen Betrag von rund 199 Millionen Euro erhal-ten. Hiervon hat die Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben (BvS), die das Vermögen treuhänderisch verwaltet, dem Freistaat Sachsen einen Betrag von knapp 62 Millionen Euro überwiesen. Damit können Investi-tionen im Bereich der Erinnerungskultur und Gedenkstätten, des Tourismus oder der sächsischen Museumslandschaft realisiert werden. 

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