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Dennis Schiergen reitet den Favoriten im Großen Preis von St. Moritz

Zwei deutsche Pferde im Schnee-Grand Prix

St. Moritz/Schweiz 13. Februar 2019

Das höchstdotierte Rennen der Schweiz ist der Schnee-Grand Prix an diesem Sonntag: Der Longines 80. Großer Preis von St. Moritz (111.000 Franken, 2.000 m, 4. Rennen um 13 Uhr) auf dem zugefrorenen See im Engadin wird auch diesmal wieder ein besonderes Highlight sein. Und auch Deutschland ist vertreten.

Champion Markus Klug bietet mit Manipur (Maxim Pecheur) einen zweifachen Sand-Sieger in diesem Winter für den Stall Helena auf. Er kennt nur starke Formen und sollte die besseren Aussichten als Jacksun (Antoine Coutier) besitzen, den Michael Figge für Ecurie Premiere Classe sattelt. Er konnte zuletzt in Cagnes keine Akzente setzen.

Die Favoritenrolle im Zehnerfeld geht voraussichtlich an New Agenda, den der Kölner Jockey Dennis Schiergen wie schon beim Erfolg am ersten Sonntag hier reitet. Er erneuert seine Auseinandersetzung mit Fiesta (Clement Lheureux), dem Vorjahres-Zweiten Berrahri (Kieren Fox) und dem 2018er-Sieger Nimrod (Kieran O‘ Neill), die schon hinter ihm waren. Interessant scheint auch Jungleboogie (Eddy Hardouin), der Gewinner von 2016, den Carina Fey aufbietet.

Spannung im Skikjöring

Auch im Rahmenprogramm geben sich deutsche Pferde die Ehre. Natürlich verdient hier das Skikjöring (15.000 Euro, 2.700 m, 3. Rennen um 12:15 Uhr) besondere Beachtung. Nach den Siegen von Strade Kirk (Jakob Broger) und Pinot (Alfredo Lupo Wolf) führt in der Gesamtwertung, in der der „König des Engadin“ gesucht wird, Alfredo Wolf mit 11 Punkten vor Jakob Broger mit 9 Punkten sowie Erich Bottlang (8 Punkte) sowie Valeria Selina Walther (5 Punkte).

Valeria Holinger wird ihren Titel von 2017 und 2018 mit der von Peter Schiergen trainierten Usbekia nicht mehr verteidigen können. Sie ist aber ebenso mit von der Partie wie der ebenfalls von Peter Schiergen aufgebotene Epako (Leo Luminati) und der von Christian von der Recke engagierte Get Ready Freddy (Valeria Selina Walther), der in der Vorwoche guter Zweiter war, und der Trainingsgefährte Lips Legend (Franco Moro).

In einem 15.000 Franken-Rennen über 1.600 Meter (6. Rennen um 14 Uhr) bietet Christian von der Recke Hidden Oasis (Maxim Pecheur) auf.

Saphirrouge (Antoine Coutier/Michael Figge) und Fit For The Job (Maxim Pecheur/Christian von der Recke) sind die Hoffnungen in einem 10.000er über 1.800 Meter (7. Rennen um 14:30 Uhr).

Cagnes-Listenrennen mit Deutschen?

Am Samstag erwartet Sie Top-Sport beim Cagnes-Meeting, denn mit dem Prix Saonois (Listenrennen, 52.000 Euro, 1.600 m, 4. Rennen um 15:15 Uhr) steht der nächste Höhepunkt auf der Karte. Jean-Pierre Carvalho bietet voraussichtlich den Höny-Hofer Palace Prince (E. Hardouin) auf, der nach seinem mäßigen Debüt am vergangenen Sonntag hier auf Listen-Ebene nach langer Führung Siebter wurde. Ronaldo (Trainer Andreas Suborics) ist ein sehr solider Handicapper, hier sieht es nicht ganz einfach aus. Die endgültige Starterangabe erfolgt am Freitag.

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