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Vorjahressieger im Großen Preis der Landeshauptstadt mit besten Chancen

Erobert das Kölner Kult-Pferd Millowitsch noch einmal Düsseldorf?

Düsseldorf 27. September 2018

Klasse-Saisonfinale am Sonntag auf der Galopprennbahn in Düsseldorf: Der 98. Große Preis der Landeshauptstadt Düsseldorf (Gruppe III, 55.000 Euro, 1.700 m, 7. Rennen um 17 Uhr) bringt einige der besten deutschen Meiler zusammen. Dazu gehört seit Jahren der im Besitz der Kölnerin Alexandra Margarete Renz stehende und von Champion Markus Klug trainierte Millowitsch (Andreas Helfenbein), der 2018 schon zwei Gruppesiege feierte und als Gewinner des Vorjahres antritt.

Gut möglich, dass das Kölner Kult-Pferd, als Vierter bester Deutscher in der Goldenen Peitsche in Iffezheim und anschließend Zweiter eines Listenrennens auf dieser Bahn, bei einem seiner letzten Starts vor der Laufbahn als Deckhengst erneut Düsseldorf erobert.

Degas mit aktueller Empfehlung

Glänzend ist die aktuelle Form von Degas (Adrie de Vries), einer weiteren Klug-Hoffnung. Im Oettingen-Rennen in Baden-Baden war er am Ende das schnellste Pferd und wurde starker Zweiter. Diplomat (Andrasch Starke) wird von Jean-Pierre Carvalho gesattelt, hat mit Eckhard Sauren aber denselben Besitzer wie Degas. Er musste das Badener Meilen-Event kurzfristig auslassen, nachdem er zuvor die Meilen Trophy in Köln gewonnen hatte. Waldpfad (Eduardo Pedroza) spielte beim ersten Versuch auf dieser Ebene in Iffezheim noch keine Rolle, aber zuvor war er zum Seriensieger avanciert und hat noch eine Chance verdient.

Englischer Gast und nachgenannte Stute

Der englische Trainer George Baker schickt mit Crazy Horse (mit dem französischen Jockey Theo Bachelot) einen aktuellen Sieger eines Course B-Rennens aus Chantilly an den Start. Nach den Erfahrungen der jüngsten Zeit darf man ihn bestimmt nicht unterschätzen. Gefährlich wirkt die von Waldemar Hickst für Dr. Christoph Berglar nachgenannte Stute Peace in Motion (Anthony Crastus), die in einem Listenrennen in Baden-Baden imponierte.

Der Dreijährige Emerald Master (Alexander Pietsch) hielt sich schon mehrfach auf gehobenem Parkett gut und bleibt sicherlich zu beachten. Amigo (Jozef Bojko) gab nach langer Abstinenz ein anständiges Comeback und dürfte in diese Klasse hineinwachsen.

Hoffnungsvolle Stuten im Winterkönigin-Trial

Aus dem Rahmenprogramm der insgesamt acht Rennen sticht das RaceBets Winterkönigin-Trial (Listenrennen, 25.000 Euro, 1.500 m, 5. Rennen um 15:55 Uhr) heraus. Hier proben zweijährige Stuten für den Preis der Winterkönigin. Power Zone (E. Pedroza) imponierte beim Kölner Sieg. Gefährlich sind die beiden Röttgenerinnen Akribie (M. Pecheur) und Sharoka (A. de Vries), sowie Axana (M. Lopez), die alle schon gewonnen haben. Zwei weitere Zweijährigen-Rennen ergänzen die Karte.

Die Viererwette mit einer Garantie-Auszahlung von 10.000 Euro wird im 4. Rennen um 15:20 Uhr (Ausgleich IV, 1.600 m) ausgeschüttet. Hier favorisieren wir den Bahnspezialisten Tjerk (A. Pietsch).

 

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