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Starke führt Steintor-Dreijährigen zum Speedsieg

Arabino fliegt seinen Gegnern davon

Mülheim 15. September 2018

Was für Top-Wochen für den Stall Steintor von Otto-Werner Seiler: Vor knapp zwei Wochen hatten dieser Traditionsfarben ihren 1.600. Erfolg markiert. Und nun trumpfte am Samstag beim bestens besuchten Saisonfinale in Mülheim an der Ruhr der dreijährige Hengst Arabino (44:10) im Ausgleich I über 1.400 Meter riesig auf.

Es war eine Augenweide, wie der in einem Auktionsrennen in Bad Harzburg siegreiche Areion-Sohn aus dem Hannoverschen Stall von Hans-Jürgen Gröschel in diesem stark besetzten Handicap nach einem fulminanten Schlussspurt von Andrasch Starke noch nach vorne kam. Mit dieser Endgeschwindigkeit entriss Arabino noch Fuego Del Amor, der sich glänzend dagegenstemmte, den Erfolg. Der Favorit Mister Onyx machte sich als Dritter, knapp vor Nadelwald, noch gut bemerkbar, hatte aber nicht immer freie Bahn.

Revelstoke rechtfertigt das hohe Vertrauen

Nur vier Pferde kamen im einleitenden Zweijährigen-Rennen über 1.300 Meter an den Start, doch dürfte der Sieger Revelstoke (15:10-Favorit) über einiges Potenzial verfügen. Der beim Debüt in Baden-Baden noch an einem unglücklichen Rennverlauf gescheiterte Youngster aus dem Spexarder Stall von Andreas Wöhler in den Farben von Australian Bloodstock ließ sich zwar erst etwas von Eduardo Pedroza bitten, doch auf dem letzten Wegstück bekam er Linaria noch gut in den Griff. Die Auenquellerin verkaufte sich von der Spitze aus jedoch ausgezeichnet und ließ den Neuling Wind klar hinter sich. Kurios: Die Zweierwette bezahlte mit 70:10 mehr als die Dreierwette (51:10). Der Sieger Revelstoke besitzt ein Engagement für den Preis des Winterfavoriten.

Baltic Moon lässt alle Chancen am Start

Auf 17:10 war der Sea The Moon-Sohn Baltic Moon bei seinem Rennbahndebüt in einem weiteren Youngster-Rennen über 1.500 Meter heruntergewettet worden, doch seine Anhänger mussten ihre Hoffnungen gleich zu Beginn begraben, denn der heiße Favorit kam meilenweit hinten den anderen Pferden vom Start, so dass die Partie für ihn sofort gelaufen war. Da war der Weg frei für die 150:10-Außenseiterin Axana (M. Lopez), die Trainer Jens Hirschberger Start-Ziel einen souveränen Heimsieg vor dem Holländer King und Purple Light bescherte. Für die Soldier Hollow-Tochter könnte es bald in das BBAG Auktionsrennen nach München gehen.

Fest in der Hand der belgischen Gäste war ein Ausgleich IV über 1.300 Meter, als Christel Lenaers‘ Gentle Jaime (32:10) als Favorit unter Marco Casamento ganz zuletzt mit einem kurzen Kopf noch den stets führenden Veteran Orpen’s Art niederrang. Super D J komplettierte die Dreierwette.
Seinem Ruf als Bahnspezialist machte Andrea Friebels Holtby (85:10) wieder einmal alle Ehre, als er in der Wettchance des Tages (Ausgleich IV, 2.000 m) nach einem bestens eingeteilten Ritt von Maxim Pecheur sicher gegen Namara zum Zuge kam. Past Sina und Fire Linn komplettierten eine Viererwette der Formpferde, die 25.000:10 Euro bezahlte.

Global Wonder bezwingt Suada

Mit einer kleinen Überraschung endete die stark besetzte 1.500 Meter-Prüfung für Dreijährige. Denn der Auenquellerin Global Wonder (37:10) gelang nach einem starken Start-Ziel-Ritt von Maxim Pecheur das Kunststück, der aus einer Pause kommenden letztjährigen Winterkönigin-Zweiten Suada (16:10), die früh nicht mehr wie eine Siegerin ging, eine klare Niederlage beizufügen. Damit war das Doppel von Pecheur und Trainer Jens Hirschberger perfekt. Navalis schien kurz Suada noch zu verdrängen, lief als knapp geschlagene Dritte ebenfalls gut.
Erst die Auswertung des Zielfotos konnte in einem 2.100 Meter-Ausgleich III die Entscheidung bringen, wer am Ende vorne war. Nach einem heißen Endkampf raufte sich der von Stephen Hellyn gerittene Lokalmatador Valduro (38:10) für die Mülheimer Trainerin Yasmin Almenräder mit einem kurzen Kopf vor Nakimo und Yeah Cool über die Ziellinie.

Incantator der letzte Sieger des Mülheimer Rennjahres

So wie der finale Renntag der Saison in Mülheim begonnen hatte, endete er auch – mit einem Erfolg für die Mannschaft Eduardo Pedroza/Andreas Wöhler. Das Wöhler‘ sche Familienpferd, der zur Quote von 14:10 gestartete Ex-Gruppesieger, überlief erst ganz zum Schluss noch den vorne wacker standhaltenden Northsea Star. Szoff stand früh als Dritter fest.




 

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