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Drei Treffer für Erhan Yavuz und Frank Fuhrmann

Rosenpurpur in Bremen in voller Blüte

Bremen 11. Mai 2017

Strahlender Sonnenschein, ein mehr als abwechslungsreiches Programm und die Spitzenjockeys vor Ort – beim zweiten Renntag dieser Saison am Donnerstag auf der Galopprennbahn in Bremen, der als PMU-Termin auch fast komplett nach Frankreich übertragen wurde, stimmten alle Vorzeichen. Wie schon beim Auftakt vor wenigen Wochen an Karfreitag so standen erneut die dreijährigen Pferde ganz besonders im Blickpunkt – im Lomitas Derby Trial über 2.200 Meter.

Enormes Vertrauen der Wetter begleitete hier den im Besitz des Gestüts Wittekindshof stehenden Hengst Rosenpurpur aus dem Kölner Stall von Peter Schiergen. Und der 17:10-Favorit wurde unter Andrasch Starke dieser Einschätzung vollauf gerecht. Nach einem maßgerechten Ritt von zweiter Position aus verteidigte der Pour Moi-Sohn, der zuletzt in Köln nur an einem starken Gegner gescheitert war, die Spitze knapp, aber sicher gegen Indian Eagle, die Hoffnung des Stalles Torjäger mehrerer Fußballprofis, der nach einem Schwächemoment mit viel Unreife nach gefährlich nahe kam. Beide Pferde besitzen noch eine Nennung für das Deutsche Derby. Rosenpurpur ist automatisch für das swb Derby Trial hier im Juni, den Saisonhöhepunkt in Bremen, qualifiziert. Auch der Dritte, der Novize Leoro aus dem Gestüt Ittlingen und wie der Sieger bei Peter Schiergen in Training, verdiente sich gute Noten.

Einen sehr umsichtigen Ritt zeigte Sonja Daroszewski im einleitenden 4.200 Meter-Jagdrennen. An der Spitze entlockte die Amazone dem von Dr. Christine Paraknewitz-Kalla in Brüggen trainierten Tinkers Lane (53:10) immer wieder neue Reserven und wehrte damit den Deutschland-Debütanten Mount Shamsan und den Veteran Nuevo Leon knapp ab.

Ein sehr gelungener Kauf für den Magdeburger Trainer Frank Fuhrmann ist Danse Rouge (50:10), denn die fünfjährige Stute markierte unter dem aus der Türkei stammenden Jockey Erhan Yavuz in einem 2.100 Meter-Handicap vor Akiyana und Dutch Master schon den zweiten Sieg hierzulande.

Für die Mannschaft Yavuz/Fuhrmann wurde später in einem über 1.400 Meter führenden Ausgleich IV ein Doppelerfolg perfekt, als der 190:10-Außenseiter Rateel erstaunlicherweise Start-Ziel vor Adventure Zone und Neuenburger nie nachließ.  Aber es kam noch besser, denn mit dem immer weiter gesteigerten Novacovic (89:10) war in einem 1.400 Meter-Ausgleich III Punkt Nummer drei fällig. Der schon 2016 viermal siegreiche Wallach hatte auch bei seinem zweiten Treffer in Folge gegen Dafina und Saldinska noch viel zuzulegen.

Nicht unbedingt zu erwarten war der erste Sieg beim neun Start von Martina Grünewalds Kimbarjano (172:10) unter Wladimir Panov in einem 1.600 Meter-Ausgleich IV vor Limari und Jarak.

Bei mehr als der Hälfte seiner Starts war Cash the Cheque auf einem Geldrang, nach einem tollen Endkampf von Jockey Eduardo Pedroza reichte es für den Dresdener Gast aus dem Stall von Stefan Richter zur Quote von 33:10 wieder zu einem Volltreffer in einem 2.100 Meter-Handicap.

Keiner hatte in einem 3.400 Meter-Jagdrennen soviel Erfahrung wie Good Prince. Und mit diesem Trumpf ließ sich der im Besitz einer Gemeinschaft um den Bad Harzburger Rennvereins-Präsidenten Stephan Ahrens stehende Achtjährige nicht in Verlegenheit bringen. Oliver Schnakenberg trat mit der 55:10-Chance aus dem Quartier seiner Mutter Elfi spät auf den Plan, um dann den lange führenden Storm of Swords locker mit acht Längen zu überlaufen, der schließlich auch noch von Rosenkönig passiert wurde.

Die nach Handicap-Einstufung beiden besten Pferde bekamen die Besucher in der abschließenden 2.100 Meter-Konkurrenz zu sehen. Hier raufte die von Champion Markus Klug entsandte Stute La Dynamite (14:10, A. de Vries), die 2016 u.a. im henkel-Preis der Diana angetreten war, einen sicheren Vorteil vor Koffi Prince über die Ziellinie. Damit feierte das Gestüt Wittekindshof nach Rosenpurpur bei den Dreijährigen einen zweiten Erfolg bei diesem Renntag.

Bruder der deutschen Wunderstute Danedream siegt in Chester

Vom Auktions-Schnäppchen zur Wunderstute: Die Geschichte von Danedream hat einen ganz großen Platz in der deutschen Turf-Geschichte. Am Donnerstag gewann mit Venice Beach ein dreijähriger Halbbruder Danedreams in Chester die Chester Vase (Gruppe III, 75.000 Pfund, 2.474 m), eine wichtige Vorprüfung für das Englische Derby. Mit Ryan Moore im Sattel hatte der von dem irischen Star-Trainer Aidan O‘ Brien trainierte Sohn des Weltklasse-Vererbers Galileo einen sicheren Vorsprung auf die Konkurrenz.

 

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