Login
Trainerservice
Schliessen
Login

Preis des Winterfavoriten beim Saisonfinale in Köln

Die Rückkehr des Zweijährigen-Highlights

Köln 9. Oktober 2014

Das Saisonfinale am Sonntag in Köln wartet mit einem ganz besonderen Highlight auf – der Preis des Winterfavoriten (Gruppe III, 155.000 Euro, 1.600 m, 6. Rennen um 16:35 Uhr), Kölns traditionsreichstes und ältestes Pferderennen, ist nach kurzer Unterbrechung dank der Initiative von vier Turf-Persönlichkeiten wieder in die Domstadt zurückgekehrt - man hat ein Paket für drei Jahre geschnürt. Da ist diese bedeutendste Youngster-Prüfung natürlich eine echte Zugnummer. 10.000 Euro sind hier in der Premium-Dreierwette als Auszahlung garantiert.

Neun Kandidaten geben sich die Ehre. Die Favoritenrolle geht an Gestüt Auenquelles Molly le Clou (F. Minarik) aus dem Stall von Jens Hirschberger. Trotz einiger Unreife gewann er gerade den Junioren-Preis in Düsseldorf nach hartem Kampf und scheint zu Höherem berufen.

Auch Rock Academy (A. Pietsch) aus dem Quartier von Christian Sprengel imponierte bei seinem Münchener Debüterfolg, als er an der Spitze immer wieder beschleunigen konnte.
Sherlock (A. de Vries/M. Rulec) und Brisanto (M. Seidl/M. Mintchev) siegten zuletzt ebenfalls in zukunftsträchtiger Manier, während Mario Hofers Bleu Azur (F. Veron) in Chantilly als Zweiter eine Top-Form brachte. Peter Schiergen hat Ebeltoft (D. Schiergen), der zuletzt Vierter hinter Molly le Clou war, und Starwood (A. Starke) im Rennen, der im Badener Zukunfts-Rennen auf Rang fünf landete. Mit Starwood könnte sich Champion Andrasch Starke, der bei seinem ersten Einsatz nach langer Verletzungspause am 3. Oktober in Köln gleich drei Rennen gewann, wieder auf der Top-Bühne erfolgreich zurückmelden. „Vor zwei Monaten hätte ich erst an ein Comeback im nächsten Jahr gedacht, denn die Kraft und Mobilität in Hand und Arm war zunächst nicht da, aber innerhalb von einer Woche ging es so richtig nach vorne“, berichtete Starke bei der Pressekonferenz des Kölner Renn-Vereins am Donnerstag. „Sechs Monate ohne Pferde auskommen zu müssen, das war hart. Ich freue mich auf alles, was kommt und werde im Winter reiten, im Ausland oder auf den Sandbahnen bei uns. Starwood ist von unseren Zweijährigen derzeit am weitesten. Ich glaube, dass er weit vorne sein kann, auch wenn Molly le Clou das zu schlagende Pferd ist.“

Mit dem Silbernen Band (Listenrennen, 25.000 Euro, 4.000 Meter, 3. Rennen um 15 Uhr) geht zudem das mit Abstand längste Flachrennen Deutschlands über die Bühne, das in der Tradition des Silbernen Bandes der Ruhr steht.Tres Rock Danon (A. de Vries) wird nur eine Woche nach seinem sechsten Platz aus Saint-Cloud wieder aufgeboten, er kann sicher mehr. Auch Lateran Accord (F. Minarik), der sich in Baden-Baden achtbar schlug, kann hier bestehen. Aus Frankreich kommt mit Baroness Daniela (F. Veron) die Siegerin des German Tote Langen Hamburgers, die in Iffezheim aber enttäuschte. Bella Duchessa (A. Starke) bringt gute Handicap-Formen mit. „Es wird nun schwerer, aber wir versuchen. Black Type zu bekommen“, versichert ihr Trainer Peter Schiergen.

Zwei Ausgleiche II, der Start des Schecken Silvery Moon sowie ein Lauf zur Longines Fegentri World Championship for Lady Riders sind weitere Attraktionen der Acht-Rennen-Karte.

Schlagworte zum Artikel

Weitere News

  • Spannung vor dem Saudi-Start von Royal Youmzain

    „Wer wird Millionär“ in der Wüste?

    Riad/Saudi-Arabien 25.02.2020

    Es ist eine Premiere der ganz besonderen Art – „Wer wird Millionär“ in der Wüste? Zum ersten Mal wird am Samstag, 29. Februar mit dem Saudi Cup das mit 20 Millionen Dollar höchstdotierte Rennen der Welt in Riad/Saudi-Arabien ausgetragen. Und an diesem Tag der Superlative ist im Rahmenprogramm bekanntlich auch Deutschland vertreten – mit dem von Andreas Wöhler in Spexard bei Gütersloh für Jaber Abdullah (Dubai) trainierten Royal Youmzain.

  • Züchterin des zweifachen „Galopper des Jahres“ verstorben

    Trauer um Dr. Erika Buhmann

    23.02.2020

    Zweimal war der von ihr gezogene Hengst Iquitos „Galopper des Jahres“ und Sieger der German Racing Champions League – in den Jahren 2016 und 2018. Nun trauert der deutsche Galopprennsport um seine Züchterin: Dr. Erika Buhmann verstarb am Samstag im Alter von 97 Jahren.

  • Wieder zwei Siege am Sonntag in Dortmund

    Der Fuhrmann-Express rollt weiter

    23.02.2020

    Der Fuhrmann-Express rollt weiter: Am Sonntag hat Frank Fuhrmann, der startfreudige Trainer aus Möser bei Magdeburg, zwei weitere Siege auf der Galopprennbahn in Dortmund-Wambel eingefahren. Es waren bereits die Erfolge acht und neun in diesem Jahr für den Coach.

 
 

Newsletter abonnieren

Deutscher Galopp

Die neue Marke Deutscher Galopp (ehemals GERMAN RACING) bildet die große Dachmarke, unter der spannende Pferderennen und stimmungsvolle Veranstaltungen auf den deutschen Rennbahnen stattfinden. Gleichzeitig fungiert die Marke als Oberbegriff für den Galopprennsport in Deutschland.

Imagefilm

Deutscher Galopp Imagefilm